Veröffentlicht am 30 Juni 2010 von Daily Nexus - Games

Super Mario Galaxy 2

  • 138mm x 20mm x 195mm

Super Mario Galaxy 2 ist die Fortsetzung des kosmischen Jump’n'Run-Hits von 2007. Wie im Original trotzen die Spieler auch hier der Schwerkraft und hüpfen von Planet zu Planet. Dabei erkunden sie gänzlich neue Galaxien und stoßen auf völlig unbekannte Features und Herausforderungen. Auf einigen Spielebenen kann sich Mario mit seinem Dino-Freund Yoshi zusammentun, der sich zum Beispiel – mit seiner Zunge Gegenstände schnappt, die er dann wieder auf seine Gegner spuckt. Als neues Hilfsmittel erhalten die Spieler einen Super-Bohrer, mit dem sie Tunnel durch den härtesten Fels treiben können.FEATURES:- Neue Fortbewegungsarten, wie die Drehattacke, setzen Gegner außer Gefecht.- Neue Kostüme verleihen Mario besondere Fähigkeiten.- Mit verbessertem Zwei-Spieler-Modus unterstützt Sternenkind Luma jetzt Mario.- Kosmo-Assistent hilft dem Spieler beim Überbrücken schwieriger Passagen.- Umfangreiche, neue Fähigkeiten für Yoshi….

Rating: (out etwa 47 Einschätzungen)

List Preis: EUR 58,82

Price: EUR 39,95

New Super Mario Bros. Wii

  • 135mm x 15mm x 190mm

Lange erwartet und heiß ersehnt, startet der Klassiker unter den Jump’n'Runs jetzt endlich auch auf Wii. Die Fans des berühmtesten Klempners der Welt dürfen sich auf ein umfangreiches, turbulentes Abenteuer freuen. Und das allerbeste: Bis zu vier Spieler können sich dabei gemeinsam ins Vergnügen stürzen. Die Story: Oberschurke Bowser hat wieder einmal Prinzessin Peach entführt. Ehrensache für Mario, seine Freundin zu befreien. Aber diesmal ist er dabei nicht auf sich allein gestellt! Bis zu vier Wii-Spieler gleichzeitig können Bowser hinterher jagen, indem sie als Mario, als sein Bruder Luigi oder als einer von zwei Toads agieren. Um zu trainieren, kann man den Spaß natürlich auch weiterhin allein genießen. Aber sobald Freunde oder Verwandte dahinterkommen, wird man nicht lange solo bleiben….

Rating: (out etwa 306 Einschätzungen)

List Preis: EUR 49,99

Price: EUR 34,99

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10 Bewertungen dieses Artikels - (bereitgestellt durch Amazon)

  1. Sascha B. Says:

    Gelistet von Sascha B. für Super Mario Galaxy 2
    Rating:
    Ehrlich gesagt, muss ich zugeben, dass ich anfangs sehr skeptisch war, als ich hörte, dass Nintendo eine direkte Fortsetzung zu Super Mario Galaxy entwickeln möchte. Schließlich galt seit dem Super Nintendo die inoffizielle Regel, pro Konsole nur ein Hauptabenteuer mit Mario zu veröffentlichen.

    Doch durch den Erfolg der Wii warf Nintendo diese selbst auferlegte Regel über den Haufen und entschied sich für einen Nachfolger.

    Sofort wurden Fragen danach laut, ob ein direkter Nachfolger genug Abwechslung bieten und weiter auf so hohem Niveau unterhalten könnte, wie der erste Teil es konnte oder ob es sich mehr oder weniger nur um einen Aufguss vom Vorgänger handeln werden wird.

    Nachdem die Fachpresse das Spiel in den letzten Wochen und Monaten größtenteils mit fast schon utopischen Höchstwertungen überhäufte und es daher mittlerweile nach The Legend of Zelda: Ocarina of Time zu den besten Spielen aller Zeiten gehört, war meine Vorfreude natürlich dementsprechend groß, da mir der Vorgänger schon sehr gut gefallen hatte und für mich auch deutlich stimmiger als beispielweise Super Mario Sunshine für den Gamecube war.

    Nachdem ich nun vielen Stunden mit der amerikanischen und einigen Stunden mit der deutschen Version des Spiels verbracht habe, kann ich den Fachblättern tatsächlich beipflichten.

    Super Mario Galaxy 2 ist in wirklich allen Belangen ein rundum in sich stimmiges Spiel, bei dem es, trotz absolut toller Grafik, auf den puren Spielspaß ankommt. Und der hat es mit seinen zahlreichen Neuerungen absolut in sich, wenn ich auch den ein oder anderen kleinen Kritikpunkt ausmachen konnte und natürlich nicht verschweigen werde.

    Ich werde daher nun im Folgenden auf die verschiedenen, für mich wichtigen Aspekte eines Spiels eingehen, um Ihnen einen umfassenden Blick auf das Spiel zu ermöglichen, ohne jedoch zu viel zu verraten.

    Die Story:

    Ok, es ist ein Mario-Spiel. Muss ich noch mehr sagen?

    Mittlerweile ist die Gesichte ja fast schon ein Running-Gag geworden und irgendwie finde ich die immer gleiche Entführung der Prinzessin Peach tatsächlich auch ausreichend. Eine ausufernde Geschichte wäre im Falle der Mario-Hauptspiele einfach nicht angebracht. Dennoch gibt es aber natürlich auch in dieser Geschichte die ein oder andere kleine Wendung.

    Das Gameplay:

    Das Gameplay ist dem des Vorgänger auf den ersten Blick sehr ähnlich. Und auch auf den Zweiten. Es geht noch immer darum, verschiedene Planeten und Trabanten, die als Level fungieren, zu besuchen, um auf diesen die begehrten Sterne zu finden und einzusammeln. Jedoch wird Kennern des ersten Teils schon bei der Levelauswahl die erste Änderung des Gameplays auffallen. So wurde die Sternenwarte, praktisch die Oberwelt des ersten Teil, leider fast ersatzlos gestrichen, da Mario jetzt selbst auf einem Planeten-Raumschiff durch die Galaxy reist und daher die Level wie auch schon in den alten Mario-Titeln oder dem vor kurzem veröffentlichten New Super Mario Bros. Wii auf einer recht starren Oberweltkarte angewählt werden. Für mich persönlich ist das schade, da mir das Erkunden der Oberwelt immer recht viel Spaß machte und auch irgendwie zu den moderneren Mario – Abenteuern dazugehörte. Nun mag es für einige zwar deutlich einfacher erscheinen, einen Level anzuwählen, weswegen Nintendo wohl auch diesen Weg gewählt hat, jedoch wirken die Welten meiner Meinung nach dafür noch ein wenig zusammenhangloser als im ersten Teil. Letztlich schmälert dies zwar den Spielspaß, wenn überhaupt nur sehr wenig, aber ich finde es wie gesagt persönlich ein wenig schade. Aber kommen wir doch wieder zurück zu den Sternen, die es zu sammeln gilt. An diese kommt man auf ganz unterschiedliche Weise. Mal muss man Sternensplitter aufsammeln, mit einem Vogel durch die Gegend fliegen, die Schwerkraft austricksen, auf einer Kugel schmale Pfade überwinden, Sprungpassagen meistern oder einen großen Endboss besiegen. Abwechslung wird generell hier mehr als groß geschrieben. So ist es auch nicht verwunderlich, dass zu Marios bisherigen Verkleidungen wie der Biene oder dem Geist, zwei neue hinzugekommen sind, die sich perfekt in die schon vorhanden einreihen. Gerade diese Verwandlungen machen einen großen Teil der Abwechslung aus, da Mario (oder auch Luigi, der jetzt vor einigen Aufgaben direkt anwählbar ist) sich durch sie in viele andere Formen verwandeln kann, wodurch man natürlich neue Fähigkeiten erlangt, die einen immer wieder vor neue, andersartige Herausforderungen stellt. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber die neuen Verwandlungen sind sehr gut gelungen und zaubern dem Spieler schon mal gerne ein Lächeln ins Gesicht. Aber kommen wir von den neuen Verwandlungen doch direkt zur, für mich, größten und besten Neuerungen. Und das ist definitiv das Auftauchen von Yoshi! In New Super Mario Bros. Wii noch groß angekündigt, aber leider nur sehr selten spielbar, ist er jetzt eines der zentralen Elemente des Gameplays. Dies wird noch dadurch unterstreicht, dass selbst Yoshi, ganz wie in alten Tagen, von den Entwicklern mit verschiedenen Verwandlungen bedacht wurde. Diese reichen zwar meiner Meinung nach in Sachen Kreativität nicht an die von Mario heran, sorgen aber auch wieder für eine ordentliche Portion Abwechslung und zeugen vom Ideenreichtum der Spielmacher.

    Genau den entgegengesetzten Eindruck bekommt man allerdings dadurch, und jetzt wende ich mich dem für mich größten Kritikpunkt des Spiels zu, dass das Spiel teilweise recht linear aufgebaut ist und dadurch häufiger nur ein einziger, vorgegebener Weg zum Stern führt. Hatte man in früheren 3D-Abenteueren mit Super Mario in der Regel einen großen Level in denen man die Sterne in beliebiger Reihenfolge ersammeln konnte und einige auch wirklich suchen musste, so sind die Spiele seit Super Mario Galaxy deutlich linearer, was beim zweiten Teil teilweise leider noch einmal verstärkt wurde. Ich persönlich finde das sehr schade, da man so dem Forscherdrang, einen Level auch abseits der Sterne zu untersuchen, zuvorkommt und im Keim erstickt. Auch der Anreiz, einen bestandenen Level erneut zu besuchen ist daher leider kaum vorhanden. Gerade in Hinblick auf den eher einfachen, in jedem Fall aber definitiv nicht zu schweren Schwierigkeitsgrads des Spiels und das eingebaute Hilfssystem, welches in New Super Mario Bros. Wii eingeführt und nun in leicht veränderter Form wieder zum Tragen kommt, ist das für mich eine nicht nachvollziehbare Entscheidung. Aber vielleicht störe auch nur ich mich daran und den Meisten fällt dieser Aspekt gar nicht erst negativ auf.

    Abgesehen von diesem, für mich markanten Kritikpunkt, ist das Gameplay allerdings wirklich nahezu perfekt, da im Grunde keine Langeweile aufkommt und auch Frustmomente die absolute Ausnahme sind. Das Spiel macht einfach nur Spaß und genau darin liegt ja auch die Aufgaben eines Videospiels.

    Die Steuerung:

    Die Steuerung wurde natürlich größtenteils aus dem Vorgänger übernommen und funktioniert noch genauso perfekt wie vor einigen Jahren. Wenn Mario oder Yoshi sich verwandelt, dann lassen sie sich natürlich anders, meist ein wenig trickreicher steuern, aber es ist niemals so, dass man Mario oder Yoshi nicht mehr kontrollieren könnte. Sie lassen sich punktgenau steuern und machen zu jeder Zeit das, was man eingibt.

    Grafik und Sound:

    Sowohl Grafik als auch Sound sind auf dem gleichen hohen Niveau des Vorgängers, welcher ja schon ein absoluter Grafikhammer auf der Wii darstellte. Die Melodien stehen der Grafikpracht in nichts nach und verwöhnen das Ohr in erster Linie mit den typischen, wiederkehrende Mario-Melodien, die man in all den Jahren irgendwie liebgewonnen hat, aber auch mit ein paar neuen Stücken.

    Die Kamera:

    Auch die Kamera lässt sich mit der aus dem Vorgänger vergleichen. Manchmal ist sie noch immer nicht ganz perfekt platziert, allerdings kann man sie in diesem Fall mit einem einfachen Knopfdruck manuell nachjustieren.

    Der Umfang:

    Das Spiel ist mindestens genauso umfangreich wie sein Vorgänger, eher sogar etwas länger, da ich schon mal verraten kann, dass das Spiel nach den 120 Sternen noch nicht ganz vorbei ist. Um alles Sterne zu bekommen und alles im Spiel zu sehen braucht man meiner Meinung nach je nach Spielstil zwischen 25 und 30 Stunden.

    Der Koop-Modus:

    Dieser ist wohl, wie schon im ersten Teil, eher als Beigabe denn als richtiger Spielmodus gedacht, auch wenn man den Modus durchaus verbessern konnte, da der zweite Spieler nun einen einen Luma steuert, mit dem man Gegner angreifen und Münze einsammeln kann. Dennoch sollte man diesen Modus wie gesagt nicht überbewerten, kurzweiligen Spaß bereitet ein Spiel zu zweit aber in jedem Fall.

    Das Fazit:

    Abschließend lässt sich von meiner Seite aus sagen, dass ich vom Spiel wirklich positiv überrascht wurde. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass die Entwickler es schaffen, noch mehr Möglichkeiten, Abwechslung und Spaß ins Spiel zu packen. Es macht einfach sehr großen Spaß, auch mal zwischendurch für ein paar Sterne ins Mario – Universum einzutauchen und sich unterhalten zu lassen. Die wenigen, natürlich subjektiven Kritikpunkte, schmälern den Spielspaß zu keiner Zeit.

    Jeder der Spaß am Erstling hatte, wird mir der Fortsetzung sicher glücklich werden. Alle anderen sollten mit diesem Spiel einsteigen, da ihnen sonst einfach etwas entgehen würden!

    Ich hoffe, Ihnen mit dieser Rezension weitergeholfen zu haben und freue mich natürlich über Feedback jeder Art.

  2. Sebastian Müller Says:

    Gelistet von Sebastian Müller für Super Mario Galaxy 2
    Rating:
    Super Mario Galaxy war ein ausgezeichnetes Spiel. Super Mario Galaxy 2 ist es ebenfalls. Nur noch einmal etwas besser.

    Wer Super Mario Galaxy kennt wird wissen, welch eine Grafik und welch ein Sound einem hier geboten wird. Die Grafik ist sogar insgesamt noch ein Tick besser gelungen als im ersten Teil. Insgesamt ist der Treppeneffekt seltener zu sehen, die Texturen auf Gegenständen sind höher aufgelöst und generell ist oft mehr auf dem Bildschirm zu sehen. Soundtechnisch kommt das Spiel ein wenig abwechslungsreicher rüber, hat aber insgesamt das selbe, sehr hohe Niveau wie Teil 1.

    Die Steuerung ist identisch. Dies ist super, da die Steuerung einwandfrei funktioniert. Yoshi steuert sich wie Mario, nur wird hier der Pointer öfter benutzt. Das Funktioniert allerdings alles ohne Probleme und auch die Spielabschnitte, in denen die Bewegungssensoren der WiiMote benutzt werden müssen sind einwandfrei programmiert und meistens schnell erlernt.

    Das Gameplay kommt dank mehrerer Verwandlungsformen von Mario und Yoshi abwechslungsreicher daher. Auch gibt es mehr 2D Passagen zu bewundern. Zudem bekommt man ein Angebot von Gameplay-Elementen geboten, wie es sonst bei keinem anderen Spiel der Fall ist. Positiv ist außerdem die Entscheidung, die Oberwelt durch ein kleines Raumschiff mit Weltenkarte zu ersetzen. Das kleine Raumschiff ist nicht nur lieb gestaltet, sondern sehr lebendig geworden und bietet nach fast jedem Level eine neue kleine Überraschung oder neue Dialoge mit den “Fahrgästen”. Die Weltkarte bringt sehr viel mehr Übersicht ins Spiel und ist daher, nach anfänglicher Skepsis , doch die bessere Lösung.

    Viel muss ich eigentlich nicht mehr sagen, außer, dass wirklich jeder Wii-Besitzer dieses Spiel besitzen sollte und auch Anfänger gerne zugreifen können. Denn für Anfänger bietet dieses Spiel sehr viel Hilfestellung und für eingefleischte Mario-Zocker hier und da etwas anspruchsvollere Level.

    10/10 – Ausgezeichnet – Kaufen ;)

  3. C. Brandes Says:

    Gelistet von C. Brandes für Super Mario Galaxy 2
    Rating:
    Also wir haben schon einige Spiele gespielt und finden dieses Spiel einfach nur genial (deswegen rezensiere ich es auch mal!)!Spielspaß pur!

    Zum Spiel: Gerade im zwei Spieler-Modus macht das Spielen mit den Kindern super Spaß, da es nicht wie üblich so ist, dass man dem Mitspieler alles nach machen muss und hinterher läuft – nein – man ist sozusagen ein Helferlein! Man ist ein Luma (kleiner Stern) mit dem man Sachen einsammeln und Gegner zerstören kann. Ich als Elternteil kann so super meine Kinder im Spiel unterstützen und es ihnen ermöglichen, auch mal die Level zu schaffen (ist bei anderen Spielen nicht üblich!).

    Auch der Phantasie sind in diesem Spiel keine Grenzen gesetzt und man möchte einfach nur weiter Spielen!

    Alle anderen Spiele (sogar Lego Star Wars) werden seit dieses Spiel kam nicht mehr angeschaut! Das hat Super Mario Bros nicht geschafft und selbst mein großer Sohn, der das Spiel nicht wollte, ist nun im Mario Galaxy II fieber!

    Wir würden dieses Spiel jeder Zeit wieder kaufen!!!!!Super Mario Galaxy 2

  4. J. Comes Says:

    Gelistet von J. Comes für Super Mario Galaxy 2
    Rating:
    “Bei diesem Spiel kann ich endlich nachvollziehen, was die Zeitschriften vom ersten Teil hielten, jetzt hab ich den Zugang!”

    Zu einem wirklich grandiosen Spiel, dass mich merklich bewegt hat, sollen meinerseits auch ein paar Worte gesagt werden. Gerade wenn so hochkarätige Entwickler wie die von Nintendo beweisen wollen, dass sie aus alten Fehlern(das mag dem einen mehr, dem anderen weniger aufgefallen sein) dazugelernt haben, sollte man doch einmal genauer hinschauen.

    Hier soll also kontrastreich beleuchtet werden, warum dieser Titel im besonderen, ganz im Gegensatz zum direkten Vorgänger mein Herz hat jubeln lassen!

    Rückblick:

    Was habe ich mich gegraust!

    Und geärgert habe ich mich, als ich mit dem liebenswerten Mario im Vorgängerteil herumgehüpft bin. Von einer uninspirierten kleinen Welt in die nächste. Und jedesmal wieder nach einem ergatterten Stern, wurde ich auf eine ans Skurille und leider Lächerliche grenzenden Bad-Bücherei-Blumen-Verbindungsplattform(die Sternenwarte) zurückgeschmissen.

    Hier hatte man scheinbar versucht, das Konzept des Mario 64, das wunderschön in einem Schloss spielte, zu modernisieren. Das Konzept war nun allerdings nicht, die Welt auf der man hüpfte und kletterte zu vertiefen, wie es das Schloss schaffte, indem es Eingang in seine innere Welt durch die Magie der Bilder verlieh. Nein, vielmehr war hier ein hinweghüpfen von dieser durch und durch seltsamen Sternenwarte, auf meist noch kleinere Planeten das Ziel:

    Von der einen Oberfläche (juhu,… es ist ein… Bad?/eine… Bücherei?) weg zu anderen, noch kleineren, scheinbar kaum zusammenhängenden Oberflächen.

    Das war weder konsequente Weiterentwicklung eines alten Prinzips, noch hat es die Tiefe und Schönheit eines Mario 64 erreichen können. Ganz neu war daran aber auch nichts.

    Mario Galaxy 1.5, oder 2?

    Im zweiten Galaxy Teil ist es strukturell eigentlich nicht viel anders: Man hat eine Plattform(in diesem Fall ein sehr kompaktes “Mariokopf-Raumschiff”), von der aus man die Levels bereisen kann. Allerdings rekuriert der Teil eher auf alte Tugenden: Hier orientierte man sich nämlich an den schönen 2D Abenteuern(oder dem 2D-Wii Spiel), in denen man auf einer Übersichtskarte von einem zum anderen Level hin läuft. Allein schon dieser Kniff hat das ganze Konzept abgerundet. Ich fühlte mich sogleich wie zu hause, bewegte mich nicht mehr gefühlt wahllos in einer nicht zusammenhängenden Galaxie, sondern in einem wunderbaren, überschaubaren Rahmen. Mit dem Raumschiff von einem zum anderen Planeten – Schön! Das dient dem spielerischen Umgang und Zugang zur Vorstellung der Größe und des Zusammenhangs der Galaxien.

    Ein Glück, dass man sich dieser entgrenzenden Tendenz der modernen Spielewut wiedersetzt hat, in der sich die überbordernden Effekte ein Eigenleben zu gönnen scheinen und dabei den atmosphärischen Zusammenhang untergraben.

    Ok, Mario ist natürlich immer noch kunterbunt, und zwar sehr! Auch gibt es viele viele (schöne) Effekte, aber wie hergeleitet, entspringt und gipfelt das ganze nicht mehr willkürlich im Irgendwo. Vielmehr kompakt und schlüssig sind die einzelnen Levels mit ihrem Wesen in einem Gesamtrahmen nun wieder eingebettet.

    Die Level:

    Endlich habe ich wieder das Gefühl, dass jedem Level eine berechtigte Eigenlebendigkeit zugesprochen wurde, die sich in den Mariospielen ja auch besonders durch deren suggerierte “Tieflebigkeit” ergeben hat: Die Geheimwege und -verstecke konnte man in den alten 2D Teilen über Wochen und Monate entdecken. Ein Prozess, der sich lange und interessant hingezogen hatte. Und nun bietet nahezu jedes Level die Möglichkeit einen schwereren (Bonus)Weg zu gehen, der dann mit einem kleinen, levelinternen Bonusplaneten belohnt wird. Längst nicht so “groß” wie die alten Teile, aber dennoch charmant und eingängig.

    Festzuhalten bleibt nun besonders, dass der Forscherdrang wieder mehr geweckt wird! Selbst wenn diese “Wegalternativen” mal nur bedeuten,das man bis zu einem bestimmten Punkt genügend Münzen gesammelt haben muss, um ein putziges Wesen damit zu füttern, dass sich daraufhin in besagten Bonusplaneten verwandelt, ist das ganze doch sehr motivierend, zuweilen fordernd, und regen den Kampfgeist des Spielers und den Wiederspielwert der Abschnitte an. Sehr schön!

    Im Vorgänger schien mir die Levelarchitektur zudem nicht so inspiriert. Oft versuchte ein Planet wohl “den Großen” mimen zu wollen, wobei dieser inhaltlich oft recht leer und ziellos, einfach dagewesen zu sein schien.

    Im neuen Teil dagegen fahren die Designer wirklich alle Register auf, implementierten kleine Minispiele, geheime Räume, kleine Logik- und Orientierungsrätsel(wohin muss ich mich mittels eines Bohrers graben, um an einer bestimmten Stelle wieder herauskommen zu können), nützliche Handhabung des Kontrollers(bei einem Wirbelsprung in der Luft, klappen Plattfomen um, zu denen genau man dann hingelangen muss). Da wirkt das Levelinnenleben nicht mehr so leer, sondern durchaus nützlich und sinnvoll für alle Hüpfereien, im Sinne eines sowieso für ein Jump’n'Run angelegten Planeten.

    Das Leveldesign bleibt stets wundervoll, kreativ und sinnvoll strukturiert. Es ist überaus motivierend, sich mit Yoshi auf einer Achterbahnfahrt über Plattformen und Rampen aufgrund der Schnelligkeit senkrecht vom Boden in die Höhe zu begeben und dabei leichthändig noch ein paar Kristalle zu sammeln. Außerdem lädt das Spiel nicht selten zu einer 2D Partie ein, was den Übergang von 3 zu 2D noch geschickter und fließender inszeniert.

    Schwierigkeitsgrad:

    Hier kommen wir auch schon zu einem weiteren der größten Kritikpunkte des Vrogängers: “Wo war der Schwierigkeitsgrad doch gleich?”

    Aber ja, hier finden wir ihn wieder! Und für einen entspannten Sommerurlaub ist es schön, dass er angenehm fordernd gehalten ist und für den nicht so geübten Spieler durchaus die Möglichkeit zum sehr einfachen Weg offen lässt. So knackig wie ein Mario 64 ist das Spiel sicherlich nicht, aber in den meisten Fällen sorgen die Entwickler für die Vermeidung von Frust durch Unterforderung. So ging es mir nämlich von Beginn des Vorgängerteils an bis zu seinem Ende. Dennoch, die Folgeteile sollten da gerne noch ein wenig anziehen. Per richtigem Leveldesign, so beweisen die Entwickler hier ja, kann man ein und denselben Weg mit durchaus unterschiedlichen Anforderungen gestalten. Da geht also mindestens noch mehr.

    Spieldauer:

    Alle Sterne zu sammeln dürfte ein ganzes Weilchen dauern. Dem einen oder anderen fehlt vielleicht der Reiz, diese wirklich große Leistung zu vollbringen, wenn man dafür nicht angemessen (z.B. mit einer neuen, freispielbaren Welt) entlohnt wird. Mir genügt die Herausforderung und die goldenen Sterne. Außerdem gibt es bei der Entdeckung geheimer Sterne auch meistens eine neue Ebene zu erkunden. Zumal ich dann noch etwas länger mit Mario und Yoshi in der bunten Welt verweilen kann. Dennoch könnte ein Bonus für wirklich harte Arbeit von den Spielern durchaus gefordert werden. Das Hauptspiel mit der Mindestanzahl an Sternen kann man gerne schon in 12 Stunden geschafft haben. Insgesamt, wenn man die Gesamtanzahl der Sterne bedenkt, ein langes Spiel. Will man nur das Nötigste und einfach mal die Welt genossen haben, sind 12 Stunden dem ein oder anderen sicherlich zu kurz. Mir wäre es das nicht – ganz ehrlich, da gibt es kürzere Spiele mit weniger Unterhaltungswert für deutlich mehr Geld.

    Grafik auf meinem HD Fernseher:

    Außerdem stellt sich mir immer die Frage, wie das Spiel wohl auf meinen 26Zoll kleinen HD Fernseher läuft. Der erste Teil sah da etwas pixelig durch die relativ niedrige Auflösung aus(aber mit Sicherheit nicht schlecht!). Der neue Teil hingegen brilliert mit wunderbarer Klarheit und weichen Kanten. Nur hier und da, wenn man recht nahe herangeht, ist es nicht perfekt. Dennoch: Klasse! Immerhin das schönste Wii Spiel überhaupt! Kunterbunt und süß, geschmeidigste Animationen, wunderschöne Effekte, und zudem eine merklich optimierte Kamera.

    Hier sei nebenbei angemerkt, dass ich das beim Wii-Kauf beiligende Kabel verwende. Wie es mit anderen aussieht, weiß ich nicht. Auf größeren Fernsehern kann ich mir das Geschehen in meinem 13qm Zimmer nicht vorstellen.

    Der Sound:

    Hier hat man ganz wunderbare Melodien geschaffen. Etwas anders als im Vorgängerteil, passen sich die liebevoll gezauberten Symphonien nun wieder merklich bedachter und noch genauso sanft in die einzelnen Welten ein und verzaubern jede Bewegung, inspirieren zum taktvollen Laufen und Springen – auch die Regungen der drollig herumtapsenden Feinde scheinen davon nicht unberührt (vgl. New Super Mario Broth. Wii). Hier ist man eine Nuance bodenständiger und driftet nicht mehr ausschließlich ins pathetische ab, wie es im Vorgängerteil häufig der Fall war.

    Mir besonders wichtig:

    Wie mittlerweile bei aufmerksamen Menschen schon erkannt wurde, ist Yoshi mit von der Partie. Ich liebe diesen Dino. Wunderbar, einfach liebenwert! Jedes Level aufs neue habe ich mich wieder auf kindliche Weise gefreut, mit ihm über die Landschaften und Plattformen zu flitzen! Ehrlich, ich hab mich tierisch gefreut!!

    An dieser Stelle gilt es auch anzumerken, dass die ansonsten pussierlichen Tierchen und vor allem die Endgegner so süß gestaltet sind, dass es mich wirklich traurig gemacht hat, sie verpuffen zu lassen…

    Das muss jeder selbst mit seinem Gewissen vereinbaren. Ich hätte gerne so eine ausgeflippte Blume im Wald nebenan, wie die, die im ersten Teil auf dem kleinen Planeten hinter dem Klempner hinterhergejagt hat.

    Fazit:

    Die Verfeinerung der Ideen des Vorgängers tragen letzlich zu einem runden und wunderschönen Spielerlebnis bei. Endlich ist bei mir wieder der Eindruck wach gewesen, dass es sich da um ein vollwertiges, einzigartiges MarioSpiel handelt, das wieder sehr genau weiß, wohin es will.

    Wir erkennen hier scheinbar nur die Verbesserungen en Detail, die aber doch eine völlig neue Erscheinung zu Tage befördern. Es ist, als ob das wahre Super Mario Galaxy erst im 2. Teil hat wahr werden können. Desshalb danke ich Nintendo für die Entscheidung ein drittes Mariospiel auf der Wii zu veröffentlichen -und zwar von Herzen! In einigen Spielezeitschriften und Foren befanden manche Redakteure das scheinbar nicht mehr vorhandene AHA-Moment als Anlass für eine weniger hohe Wertung, verglichen mit dem Erstling. Implizit wird hier deutlich, wie sehr man auf den Fortschrittsgedanken fixiert ist.

    Und hey, hier gibt es Fortschritt, der sinnvoll und nützlich und schön zugleich ist, aber das Rad nicht neu erfindet. Warum auch? In diesem Falle bedurfte es keiner -Revolution-, haben die Entwickler doch nun wirklich ein im Sinne des Wii Konzeptes rundes Erlebnis geschaffen.

    Innerarchitektonisch haben die Entwickler das “alte” Konzept rund geschliffen und das Schöne darin nun sichtbar machen können. -Evolutionär- relevant finde ich allerdings schon, dass selbst die heutige Zeit dieser overdosed Bombast-Spiele, die Schönheit und Kraft dieser alten Tugenden nicht unterdrückend können, die in Mario- und Zelda- und auch in Metroidspielen immer wieder lebendig werden können.

    Hoffen wir also, dass die Entwickler bei Nintendo dem Geist der Spiele treu bleiben und sich durch die neuen Trends nicht verunsichern lassen.

    Für ein Jum’n'Run haben die Entwickler nun meisterliche Arbeit geleistet und darauf kommt es doch an!

    Fortlaufend verwitternde Spielekonzepte wie die der “visuellen Aktionspiele” -auf die die Gamerzeitschriften oft mit einem Schrei nach Neuerungen antworten- werden dieser Innovation im Gegensatz zu solchen Mariowunderwerken eher bedürfen. Das nimmersatte Auge ist nunmal etwas anderes als das Herz, das sich wünscht, die Welt mit ihren Geheimnissen zu entdecken, oder als Jäger und Sammler und Held das Böse zu bezwingen. Auch wenn Spiele diese innigen Wünsche und archetypischen Muster nur kompensieren, sind sie gleichzeitig auch ihr Ausdruck in der heutigen Zeit.

    Warum sollte man also nicht Spiele wie dieses schöne Mariospiel etablieren als Kunstwerk, indem man es kauft und in Rezensionen zu solch einem erhebt!

    In diesem Sinne, viel Spaß beim Zocken!

    Pro

    - Wunderschöne Grafik (für Wii Verhältnisse atemberaubend!)

    - tolle Bedienbarkeit

    - wunderbar kreatives Leveldesign

    - 2D- 3D Wechsel wirkt ausgefeilt

    - Mit dem Mario-Raumschiff durch die Galaxie

    - Ohrwurmmelodien (sei angemerkt, außerordentlich schöne! Ohrwurmmelodien)

    - nahezu alle Mängel des Erstlings beseitigt

    - je nach Perspektive gigantischer Umfang

    - ausgewogener Schwierigkeisgrad

    Kontra

    - je nach Perspektive zu geringer Umfang

    - ich will noch mehr Level, und noch mehr Geheimnisse, noch mehr Yoshi

    und überhaupt mehr von dem Spiel

    - wie, so etwas geht vorbei?

    Fazit:

    Unglaublich gut!

    In Prozent: gefühlte 95%

    (der Vorgängerteil in Prozent: 87%, blieb weit hinter meinen Erwartungen zurück

    war aber dennoch sehr gut)

  5. Anonymous Says:

    Gelistet von für Super Mario Galaxy 2
    Rating:
    Dieses Spiel war für meinen Sohn, er ist 9 Jahre alt. Hier seine Rezession: Das Spiel ist sehr aufregend, die Steuerung ist einfach, es macht sehr viel Spaß und ich würde es weiterempfehlen.

  6. Rehwinkel Says:

    Gelistet von Rehwinkel für New Super Mario Bros. Wii
    Rating:
    EINE UNMÖGLICHE AUFGABE

    New Super Mario Bros. Wii konnte eigentlich nur verlieren. Wie sollte es als Aufguss aller vorherigen Spiele – noch dazu mit sehr ähnlicher Optik – an diese heranreichen und gleichzeitig zeitgemäßig, originell und innovativ sein? Wie sollte es sich gegen visionäre Konkurrenten wie “Little Big Planet” (PS3) behaupten? Wie sollte es das anrüchige Image loswerden, ein erneuter Aufguss für alte Fans zu sein und ausschließlich über den Nostalgiefaktor zu punkten?

    Vorweg: Das Spiel hat diese unmögliche Aufgabe gemeistert. Es punktet in allen Kategorien. Der Hauptgrund für die fünf Sterne ist aber: Spielspaß. Mario macht einfach Spaß, es zieht einen vor den Fernseher, es fesselt einen den lieben langen Sonntag lang, und sobald man die Fernbedienung entnervt in die Ecke geworfen hat, weil man den schwierigen Level auch nach dem fünfzehnten Anlauf nicht geschafft hat, schließt man die Augen und sieht dahinter Pilze tanzen, man wartet fünf Minuten und spielt dann voller Inbrunst noch mal von vorne.

    LEVELDESIGN, OPTIK, INNOVATIONEN

    Ein hyperrealistisches Mario mit High-End-Grafik hätte unpassend gewirkt. Also haben die kongenialen Leveldesigner eine unauffällige, schlichte, liebevolle Gestaltung gewählt, nicht zu viel und nicht zu wenig. (Lego hat nach dreißig Jahren auch keine bessere Grafik und macht trotzdem immer noch Spaß.) Die Level sind bis ins Detail rund gestaltet und lassen – ein waghalsiges Manöver – Platz für leere Flächen, wie man es von den alten Computerspielen kennt. Wenn man sich die Zeit nimmt und nicht nur tollkühn durch die Level hüpft, sieht man es überall winken und tanzen und blinken. Aber die Grafik drängt sich nie auf, sondern unterstützt das Spiel lediglich.

    Die Level sind erstaunlich schwierig und werden tatsächlich immer schwieriger. Es wechseln sich leichte – allzu leichte! – Bonuslevel mit beinahe unschaffbaren Leveln ab, bei denen man sich tatsächlich Hornhaut auf die Daumen spielt, wie man sie zuletzt mit zwölf hatte. Wir finden quasi alle Tricks und Hürden der alten Teile. Es haben aber auch neuere Spielelemente Einzug gefunden, wobei es manchmal aussieht, als wäre Little Big Planet mit einem kleinen bunten Pixelmario im Teleporter gewesen. Das Spiel hält den richtigen Takt und besitzt die optimalen Tempowechsel. Es sind genügend Level da, um das Spiel eben nicht wie so viele andere in einem Rutsch durchzuspielen. Und auch, wenn man eine Welt durchhat, kann man jederzeit zurückkommen und neue Details und Bonuslevel freischalten und entdecken.

    Hier verbirgt sich übrigens das meines Erachtens einzige erwähnenswerte MANKO: Durch die Möglichkeit, unbegrenzt und jederzeit die geschafften Level noch mal zu spielen, kann man Extraleben in unbegrenzter Menge ansammeln, wodurch das Spiel dann manchmal ein Winzigkeit zu leicht erscheint.

    Manche Neuerungen wirken ein bisschen hineinmontiert (z.B. der Mikropilz, mit dem man winzig klein und superleicht wird) und brauchen eine Weile, bis sie sich in die Mariowelt fügen. Andere – z.B. der Eisschuss, mit dem man Schneekugeln verballern und die Gegner einfrieren kann – schließen Lücken, von denen man bis vor kurzem nicht einmal wusste, dass sie da waren. Dem offensiven Spieler eröffnen sich ein halbes Dutzend mehr Möglichkeiten, wie er böse Monster plätten kann. Und es macht einfach Spaß, mit dem Propellerhut durch die Welten zu segeln, während man wie wild seinen Controller schüttelt.

    MULTIPLAYER

    Hierauf musste lange gewartet werden. Und das erste Einschalten des Multiplayers führte gleich zu einer Enttäuschung: Die vielen Spieler machen das Spiel nicht leichter, sondern viel schwerer. Die Figuren behindern sich gegenseitig, hüpfen aufeinander rum, schnappen sich die Boni weg, drängeln sich von engen Plattformen und können, wenn man es will, sogar richtig aufeinander rumprügeln. Allerdings: Das macht den Spaß aus. Als Demonstration seien zwei Besonderheiten herausgegriffen, die verdeutlichen, wie sehr der Multiplayermodus zu einem Gemeinschaftserlebnis wird:

    > “Eins-Zwei-Jetzt-Attacke”: Springen alle Spieler punktgenau und gleichzeitig hoch und führen den Stampfangriff aus, so wird der ganze Monitor erschüttert, alle Monster gehen kaputt. Man muss einfach dabei sein, während die ganze Bande vor dem Fenster synchron brüllt: “Eins, zwei, Jetzt!” und dann doch nicht gleichzeitig auf die Knöpfe drückt. Hammer!

    > “Mach die Blase!” Wer mitten im Spiel auf die Taste A drückt, dessen Figur findet sich in einer sicheren Luftblase wieder, die ganz gemächlich den anderen Spielern durch die größten Gefahren hinterherschaukelt. Besonders bei schwierigen Leveln mit vielen Absturzmöglichkeiten eine gute Möglichkeit, Anfängerspieler mitzunehmen. Die typische Situation: Drei Figuren sind über den Abgrund, der vierte hüpft hinterher, stürzt runter, und während er fällt, ruft die ganze Mannschaft: “Mensch, mach ne Blase!”.

    FAZIT

    Ich setze mich gleich vor das Gerät und mache die achte Spielwelt platt. Werde mir als Figur wahrscheinlich unseren kleinen roten Freund Mario aussuchen, den Klemper mit dem italientischen Akzent, der von fliegenden Schildkröten, hüpfenden Eulen und pling’enden Münzen nie genug zu kriegen scheint und in all den Jahren kein bisschen gealtert zu sein scheint. Während ich bei seinen Hüpfabenteuern dabei bin, geht es mir ganz genauso.

  7. M. Yalvac Says:

    Gelistet von M. Yalvac für New Super Mario Bros. Wii
    Rating:
    Also wenn man sich die Rezensionen hier auf Amazon.de durchliest, dann bekommt man von dem Spiel schnell einen falschen Eindruck. Ich fasse jetzt mal die Fakten zusammen, die meines Erachtens nach wichtig für ein Spiel sind:

    1. Grafik

    New Super Mario Bros. Wii ist eine glanzpolierte Version seines DS-Kollegen mit einigen Elementen aus der Super-Nintendo-Zeit. Wer Super Mario World auf dem SNES gespielt hat, wird schnell viele Parallelen entdecken. Die Grafik ist ein richtiger Hingucker. Keine Verpixlung, kein Ruckeln, keine Bugs – ein Traum. Hier vergebe ich klar 5/5 Punkte.

    2. Steuerung

    Es gibt bei dem Spiel zwei verschiedene Steuerungsmöglichkeiten. Entweder man hält die Wii-Fernbedienung horizontal und simuliert somit einen alten NES-Controller oder man bedient sich der Nun-Chuk-Steuerung, die für mich die einfachere Steuerung darstellt. Der Classic-Controller wird leider nicht unterstützt, was aber nicht stört. Das Spiel steuert sich präzise und butterweich. Hier kann man wirklich nicht meckern. Auf älteren Systemen waren Mario & Co deutlich Schwächer was die Reaktion auf Befehle anging. Auch hier vergebe ich guten Gewissens 5/5 Punkte.

    3. Schwierigkeitsgrad

    Tja der eine sagt: “Das Spiel hab ich in 6 Stunden durchgespielt”…Das ist aber nur möglich, wenn man wie ein Bekloppter durch die Welten rennt und einen Speedrun aufstellt. Immer direkt ans Ziel ohne zu sterben, genießen oder mal abzuwarten. Wer ein Spiel auf Anhieb so spielen kann, sollte sich überlegen damit Karriere zu machen. Normal sterbliche brauchen für das Spiel deutlich länger.

    Ein Anderer sagt: “Ich komm in Welt 2 nicht weiter und habe Frust. Kein Kinderspiel”…Das ist für mich nur schwer zu glauben. Gut. Wenn ein Mensch schon nach 3-4 Versuchen das Handtuch wirft und keinen Ehrgeiz hat, wird er in dieser Welt eventuell stranden. Das liegt aber nicht am Schwierigkeitsgrad sondern am Kampfgeist des Spielers. Es wäre doch stinklangweilig, wenn alles auf Anhieb klappen würde, oder? Wer es dennoch nicht schafft, kann nach 8 Fehlversuchen das frustrierende Level überspringen und weiterspielen.

    New Super Mario Bros. Wii ist ein Spiel für Kinder, dessen Schwierigkeitsgrad nicht zu hoch angelegt ist. Er liegt im durchschnittlichen Mittelmaß. Meine Freundin ist schwächer als ich in dem Spiel und hat mit 2D Jump’n'Runs keinerlei Erfahrungen gemacht. Trotzdem sind wir bereits nach ca. 40 Stunden in den Bonus-Leveln unterwegs und haben Bowser besiegt. Das Spiel ist nicht zu einfach aber auch nicht zu schwer. In zwei Worten: Genau richtig!

    Auch hier 5/5

    4. Sound

    Nintendo hat es geschafft beliebte und bekannte Melodien in das Spiel einzufügen, die dennoch modern klingen. Wer Mario schon eine Weile spielt, wird viele der Stücke auf Anhieb wiedererkennen und übers ganze Gesicht strahlen. Ergreifende Nostalgie in perfektem Zusammenspiel mit der aufpolierten Grafik. Klare 5/5

    5. Multiplayer

    Hier hapert es etwas. Nintendo scheint nicht bedacht zu haben, dass nicht jeder Spieler gleichermaßen begabt ist. Wenn ein Profi mit einem Amateur zusammenspielen möchte , ohne dass es zum Streit kommt, ist Teamwork und Verständnis gefragt. Beim Multiplayer muss man (am besten perfekt) zusammenarbeiten. Versucht jeder für sich einen Ego-Trip zu starten, kann man nurnoch verlieren. Da springt ein Spieler dem Anderen auch mal gerne beim Überqueren eines Abgrundes auf den Kopf und schickt diesen in den Tod oder packt den Spieler und wirft ihn gegen den nächstbesten Feind. Wenn man dieses Spiel zu Mehreren spielen möchte, sollte man gut befreundet sein oder zumindest sehr tolerant und nachsichtig auf Fehler reagieren. Bei mir und meiner Freundin hat`s geklappt ^^ Auch wenn ab und zu ein bisschen geschimpft wurde. Der Multiplayer bekommt von mir 4/5 Punkte.

    Fazit:

    New Super Mario Bros. Wii ist ein Meisterwerk das seines Gleichen sucht. Nintendo hat es geschafft mit altbewährten Methoden wieder ungeahnte Spielfreude zu entfachen. Bei diesem Spiel stimmt fast alles. Zum Durchspielen des Spiels braucht man zwischen 30 und 60 Stunden aber das Spiel ist so genial, dass man verschiedene Level auch immer und immer wieder spielen mag – Ganz wie in alten Zeiten.

    Wer sich dieses Spiel nicht kauft, verpasst einen Top-Titel für die Wii!

  8. A. Lutter Says:

    Gelistet von A. Lutter für New Super Mario Bros. Wii
    Rating:
    2D wurde in den letzten Jahren ziemlich vernachlässigt – nicht nur im Bereich der Videogames, auch in den Kinos. Dort herrscht seit Toy Story ein regelrechter Wahn nach Computertechnik, Filme für die Familie müssen anscheinend in 3D sein, um an der Kinokasse bestehen zu können.

    Was tut es da gut, wenn etwa der Simpsonsfilm schon in der Eröffnungssequenz verkündet, er sei “in 2D”.

    Aber hier geht es nicht um Filme in 2D, sondern um den Spaß, den die Zweidimensionalität dem Spieler bieten kann.

    New Super Mario Bros. gibt sich hinsichtlich seiner Präsentation höchst spartanisch, die Geschichte, sofern man in der Mario-Reihe überhaupt noch davon sprechen kann, ist schneller erzählt, als der Klempner “Let’s a go” sagt.

    Prinzessinn Peach, ihres Zeichens Herrscherin über das fantastische Pilzkönigreich, wurde von Bowsers Brut mal wieder entführt – und das vor den Augen Marios, als man den Geburtstag der Adeligen feiern wollte. Natürlich lässt es sich der pilzeliebende Klempner nicht nehmen, sich zusammen mit seinem Bruder Luigi und zwei namenlosen Pilzköpfen (Toads) in gelber und blauer Ausführung auf den Weg durch acht ganze Welten zu machen, um das Blaublut zu retten und den Frieden im Pilzkönigreich wiederherzustellen.

    Dabei stellen sich dem ungleichen Quartett zahlreiche Level, Fallen und Gegner in den Weg, die man in gewohnter Hüpfmanier überwinden muss.

    Nintendos Qualitätsstandard, welchen sie in den letzten 20 Jahren mit vielen wegweisenden Titeln unter Beweis stellten, wird auch in diesem Titel großgeschrieben. Mit maximal drei Freunden kann der geneigte Spieler die Welten des Pilzkönigreichs erkunden.

    New Super Mario Bros. Wii ist sowohl im Einzelspieler- als auch im Mehrspielermodus eine Herausforderung: Der Schwierigkeitsgrad lässt sich in etwa mit dem vergangener 2D-Titel von Mario vergleichen; die Lernkurve ist nie zu steil und nie zu niedrig, die Welten werden von mal zu mal schwerer, weswegen auch geübtere Spieler manchmal schneller das Game Over sehen, als ihnen lieb ist.

    Dabei legte Nintendo vor allem Wert darauf, dass die Level im Einzel und im Multi gleichermaßen funktionieren.

    So ist es zwar insgesamt leichter, zu viert durch die Welten zu kommen, aber die Anzahl der Leben, die man verliert, wenn man zu viert etwa durch Welt 7 stapft, ist aufgrund des Chaos, das automatisch entsteht, wenn sich vier Spieler um eine kleine Plattform streiten und einige dann zwangsläufig in den Abrgund stürzen, um ein Vielfaches höher als der 1UP-Verbrauch im Singleplayer… damit sei allerdings nicht gesagt, dass es unschaffbar schwer wäre, das Spiel im Mehrspielermodus zu zocken, denn selbst wenn man drei Leben verliert, taucht man als Blase wieder auf.

    Diese Tatsache ist es, die diesen Titel zu einem Feuerwerk für alle Mehrspieler macht: Der Multiplayer ist das Sahnehäubchen des Spiels; doch selbst ohne ihn wäre das Spiel mehr als vollwertig.

    Zu viert sind Lachsalven vorprogrammiert, denn man kann seine Mitspieler, die zugleich Freund und Feind sind, etwa schnappen und in den Abgrund oder gar einen Gegner werfen, mit Yoshi verschlucken, sie mit der Stampfattacke attackieren, usw. Dass dabei zugleich Teufelchen und Engelchen auf den Schultern sitzen, ist vorprogrammiert: Während man bei schwierigen Stellen zusammen arbeiten sollte, kann man in etwas weniger fordernden Level die ganze Fiesheit ausleben, die aus dem Spiel eine Art Mario Kart in 2D macht.

    Jedes beliebte Element, welches in der Mario Bros.-Reihe auftauchte, ist wieder vorhanden. Sei es das klassische Geräusch, wenn man eine Röhre betritt, oder der nostalgische Ton, wenn man eine Münze einsammelt.

    Die Grafik reißt keine Bäume aus; dies dem Spiel aber vorzuhalten, wäre Unfug, denn die Welten sind designtechnisch sehr schön gestaltet und fangen den Stil 2D-Level und 3D-Figuren voll ein. Alles sieht wie aus einem Guss aus.

    Etliche Schmankerl für Nostalgiefans lohnen die Anschaffung: Man wird wieder mehrere Male auf Luftschiffe verfrachtet, die man schon aus SMB3 kennt. Oder man erkundet Unterwasserwelten, wie es sie schon im ‘Ur’-SMB gab. Oder man hüpft über himmelhohe Pilzplattformen aus der DS-Version, oder… um es kurz zu sagen: Dieser Titel ist ein Best of aller bisher erschienenen 2D-Titel der Mario-Reihe.

    Die neuen Items fügen sich nahtlos in das Spielgeschehen mit ein. Der Pinguinanzug sieht herrlich trottelig aus, die Eisblume friert Gegner ein, der Propelleranzug befördert die Spielfigur in luftige Höhen.

    Enttäuscht wurde ich höchstens durch die Steuerung: Zwar orientiert sich diese an klassischen Mario-Games, jedoch ist das Schütteln der Wii-Fernbedienung, um den Drehsprung auszuführen, etwas aufgesetzt; es wirkt, als wollten die Entwickler zwanghaft Bewegungssteuerung integrieren. Auch leuchtet es nicht ein, warum nicht wie bei Mario Kart Wii jede Art von Controller unterstützt wird; lediglich die Kombination Nunchuck und Wii-Fernbedienung oder Wii-FB einzel ist möglich, Classic-Controller und Gamecube-Controller werden nicht unterstützt.

    Was den Titel jedoch zu einem Kassenschlager und zu einem Dauerbrenner in heimischen Wii-Laufwerken werden lassen dürfte, ist dieses Gefühl, selbst beim 10. Lebensverlust einen Level erneut zu versuchen. Dieses Ich spiele nur noch 10 Minuten, dann höre ich auf-Gefühl (was aber in Wirklichkeit nie eingehalten wird *g*) ist vor allem dann vorhanden, wenn man mit Freunden spielt so ist es mir mehrere Male passiert, dass wir in der Gruppe die Zeit beim Spielen total vergessen haben und dementsprechend verwundert waren, als es schon 2 Uhr morgens war…

    Trotz der Tatsache mit der Steuerung vergebe ich 5 Sterne!

    Fazit: Für jeden Fan von Mario-Jump’n'uns eine absolute Kaufempfehlung. Selbst wenn man als neuer Spieler hinzustößt, hat man unglaublichen Spaß an dem Titel, da der Einstieg kinderleicht ist und genügend Mechanismen vorhanden sind, damit nicht gleich das Game Over über den Bildschirm flimmert.

  9. L. Nolte Says:

    Gelistet von L. Nolte für New Super Mario Bros. Wii
    Rating:
    Ich habe das Spiel schon 2 mal durchgespielt einmal alleine und einmal mit 3 Freunden und habe alle Sternenmünzen gesammelt und kann mir daher ein gutes Bild von dem Spiel machen.

    Das Spiel ist sehr sehr Gut denn…

    -es bringt das Mario Feeling zurück.

    -es hat eine wirklich sehr schöne Grafik

    -es macht sehr sehr viel Spaß mit mehreren leuten und trotzdem ist es so gemacht, das es sowohl allein als auch mit mehreren Spielern eine Herausforderung bieted (was eine Meisterleistung ist)

    -es hat einen ENORM hohen Wiederspielwert

    -ein paar Levels kann man nur freispielen, wenn man brav Münzen sammelt. Das Münzen sammeln selbst bietet nochmal viele Stunden Spielspaß.

    -es ist sowohl für erfahrene Spieler als auch für absolute Einsteiger ein lohnenswerter Kauf (dank Super-Guide)

    -der übliche Mario Sound ist auch vorhanden

    -Yoshi :D

    und an alle Mario Fans die sich nicht sicher sind, was sie von den Spiel halten sollen:

    Dieses Mario ist meiner Meinung nach das beste 2D Mario seid Super Mario World für SNES und daher ein absoluter Pflichtkauf.

  10. Resi Says:

    Gelistet von Resi für New Super Mario Bros. Wii
    Rating:
    Super Mario Bros. für die Wii ist einfach nur genial.

    Es versetzt einen zurück in die Kindheit, als man sich

    (damals noch alleine) durch die Welten gekämpft hat, um

    am Ende die bösen Gegner zu erledigen.

    Besonders viel Spaß macht es die Geheimgänge zu finden

    und die großen Münzen zu sammeln. Zu zweit oder dritt

    steigt der Spaß dann nochmal um ein Vielfaches! Als

    eingespieltes Team kann man die Gegner noch einfacher und

    schneller bekämpfen und hat einiges zu lachen.

    Im Mehrspieler Modus fiel bei uns des Öfteren der Satz:

    “Bitte jetzt nicht sterben” wenn der andere mal wieder das

    Zeitliche gesegnet hatte. Denn es kann einige Sekunden dauern bis

    der “gestorbene” Spieler (durch Schütteln der Fernbedienung)

    auf dem Bildschirm auftaucht und erneut zum Leben erweckt wird.

    In dieser Zeit sollte der verbliebene Spieler möglichst stehen

    bleiben oder zumindest nicht sterben…. Wunschdenken :-)

    Die Welten sind abwechslungsreich und mit Liebe zum Detail

    gestaltet.

    Wir LIEBEN dieses Spiel und hoffen euch wird es auch so

    gehen!

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