Veröffentlicht am 09 Juli 2010 von Daily Nexus - Games

Xbox 360 – Headset für Xbox Live

  • Funktionen:Geräuschkompensierender Schaltkreis, Ton Aus, Lautstärkenregler
  • Empfohlene Verwendung:Spielkonsole
  • Produkttyp:Kopfhörer

Xbox 360 Headset – Kopfhörer ( vertikal )

Rating: (von etwa 23 Einschätzungen)

Listen-Preis: EUR 19,99

Preis: EUR 6,49

Fallout 3

  • X360, Action, USK 18

Ubisoft FALLOUT 3, VÃ-: bereits erschienen/ System: Xbox 360/ Genre: Rollenspiel / RPG/ deutsche Version/ USK: keine Jugendfreigabe/ Vollversion

Mit Fallout 3 veröffentlichen Ubisoft und Bethesda Softworks den Nachfolger zu einem der beliebtesten Rollenspiele überhaupt. Im postapokalyptischen Washington durchstreift der Spieler wüste Landschaften und muss sich gegen allerhand böse Wesen wehren. Dank atemberaubender Grafik, bombastischem Sound und ungekanntem Spielwitz erwartet Rollenspiel-Fans mit Fallout 3 ein echtes Highlight. Doch hier nun weitere Informationen über das Abenteuer in und um Vault 101.

Die Zerstörung gewinnt die Oberhand…
Vault 101 – Juwel des Wastelands
200 Jahre lang hat Vault 101 den überlebenden Bürgern von Washington D.C. und Umgebung, heute nur noch Wasteland des Kapitols genannt, als Zufluchtsstätte gedient. Obwohl der globale Atomkrieg im Jahre 2077 die Vereinigten Staaten in Schutt und Asche gelegt hatte, erfreuten sich die Bewohner von Vault 101 eines Lebens frei vom steten Stress der Welt da draußen. Gigantische Insekten, Gangster, Sklaventreiber und ja, sogar Supermutanten … sie alle sind der überragenden Vault-Tech-Technik nicht gewachsen. Doch als unser Held eines schicksalshaften Morgens erwacht, muss er feststellen, dass sein Vater sich dem Aufseher widersetzt und den Komfort und die Sicherheit von Vault 101 aus unbekanntem Grund verlassen hat. Und so lässt auch er die einzige Heimat, die er je gekannt hat, hinter sich und tritt aus dem Vault hinaus in die harsche Wastelandsonne, um sich auf die Suche nach seinem Vater und der Wahrheit zu machen.

In Fallout 3 erlebt der Spieler das Abenteuer des Helden von Beginn an. In einzelnen Sequenzen durchläuft er die Jugend des Protagonisten und formt sich so seinen Wunschcharakter. Anstatt auf vorgegebene Charakterklassen zu setzen, wird mit dem 11. Geburtstag die Auswahl verschiedener Attribute möglich, unter anderem Stärke, Geschicklichkeit oder Intelligenz. Einige Jahre später, genauer zum 16. Geburtstag, werden unterschiedliche Fertigkeiten verfügbar. Ob der Charakter im Spielverlauf also stärker mit Waffen umgehen kann, sich dafür aber bei Schleicheinlagen regelmäßig erwischen lässt, hängt ganz davon ab, was der Spieler möchte und mit welcher Spielfigur er das Abenteuer bestreiten will. Das S.P.E.C.I.A.L. genannte System erlaubt so jedem Spieler eine individuelle Gestaltung.

Expedition durch Washington
Die ersten Aufgaben übernimmt der Held bereits in Vault 101. Im Schutz des Bunkers lässt es sich allerdings gut leben, so richtig in Fahrt kommt das Abenteuer erst, als sich Spieler und Held gemeinsam aufmachen, das zerstörte Washington genauer zu untersuchen. Um in der Einöde die Orientierung und die Verbindung zur Welt nicht völlig zu verlieren, dient das Pip-Boy-Modell 3000 wie schon in den Vorgängern als gute Unterstützung. Dieser Mini-Computer enthält nützliche Hinweise zur eigenen Gesundheit, zum Grad der radioaktiven Strahlung (eine lauernde Gefahr in der Wildnis!) und einen Radiosender. Aktuelle Informationen werden von der Radiostation verbreitet, außerdem können Funksprüche aufgeschnappt und so teilweise neue Aufgaben ergattert werden. Außerdem erleben die 50er-Jahre eine ungekannte Renaissance, denn auch Musik kann über den Sender empfangen werden.

Auf dem Weg durch die städtischen Ruinen kommen einem dann früher oder später auch die Wesen in die Quere, die die schützenden Mauern und Technologien von Vault 101 jahrelang fern gehalten haben. Hier gibt es nun zwei Möglichkeiten, aus einem gefährlichen Mutanten einen toten Mutanten zu machen. In Echtzeit verlaufen die Kämpfe wie in einem typischen Actionspiel, doch auch der Munitionsverbrauch steht dann den bekannten Genre-Kollegen in Nichts nach. Effektiver ist die Arbeit mit dem V.A.T.S. (Vault-Tec Assisted Targeting System), über das einzelne Körperregionen gezielt angewählt werden können. Das Spiel wird dabei pausiert, alles erinnert an ein klassisches rundenbasiertes Rollenspiel. Schafft man es nicht, mit einer vorgegebenen Anzahl an Aktionspunkten den Kampf zu beenden, muss man schließlich doch den actionreichen Weg wählen.


…und die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr.

Mit dem V.A.T.S. können die Gegner ins Visier genommen werden.
Waffen im Eigenbau
Im Spielverlauf muss der Spieler natürlich nicht mit der Standardwaffe auskommen. Stattdessen kann er mit neuen Bauteilen für große Verbesserungen an seinem Kampfgerät sorgen. So steigert sich die Zuverlässigkeit oder die Feuerrate – im Endeffekt also auch die Überlebenschance des Helden. Doch nicht nur durch Feuerkraft werden die Lebensgeister des Protagonisten gnädig gestimmt. Wie auch schon in den beiden Vorgänger-Titeln gibt es wieder allerhand Pillen, die im Spieluniversum verstreut sind, Lebensenergie schenken oder bestimmte Attribute für kurze Zeit verbessern. Doch auch hier ist Vorsicht geboten, denn zu intensiver Konsum kann zur Abhängigkeit führen. Technikversierte Helden machen sich allerdings auch die Überreste der Washingtoner Sicherheitsanlagen zu Nutze. Ein erfolgreich gehackter Computer-Terminal liefert anschließend waffengewaltige Unterstützung im Kampf gegen Mutanten und andere Monster.

Dank atemberaubender Grafik, zahlreicher Wettereffekte und einem Tag-Nacht-Zyklus bringt Fallout 3 die beklemmende Atmosphäre einer postapokalyptischen Welt gekonnt auf die Bildschirme und Fernseher. Die Rollenspielexperten von Bethesda Softworks folgen der konsequenten Linie der beiden Vorgänger und liefern den Fans neue Abenteuer im fantastischen Fallout-Universum.

Features:
  • Unbegrenzte Freiheit! – Tauchen Sie ein in die Welt des Kapitol-Wastelands, in der die großen Monumente der Vereinigten Staaten in postapokalyptischen Trümmern liegen! Sie entscheiden, wer Sie sind und verändern die Welt. Die radioaktive Strahlung ist dabei aber immer ein unsichtbarer Gefahrenherd.
  • Erleben Sie S.P.E.C.I.A.L.! – Eine neue Möglichkeit, den eigenen Charakter zu formen – das SPECIAL-Charaktersystem! Einzelne Attribute und Fertigkeiten werden in der Jugendzeit des Helden ausgewählt und formen so einen individuellen Charakter für jeden Spieler.
  • Fantastische neue Ansichten! – Die Welt kann entweder aus der First-Person- oder der Third-Person-Perspektive bereist werden. Ein Tastendruck genügt, um zwischen den Ansichten umzuschalten!
  • Sie haben die Wahl! – Fühlen Sie sich heute wie ein meuchlerischer Übeltäter oder ein barmherziger Samariter? Entscheiden Sie sich für eine Seite oder wählen Sie den goldenen Mittelweg, da jede Situation natürlich unterschiedlich bewältigt werden kann. So lassen sich Probleme entweder auf zivilem Weg oder aber auch mit dem Plasmagewehr lösen.
  • Nehmen Sie Ihre Gegner mit dem Kampfsystem V.A.T.S. genau ins Visier! – Das Vault-Tec Assisted Targeting System ermöglicht es Ihnen, den Kampf zu pausieren, bestimmte Körperteile Ihres Ziels anzuvisieren, mehrere aufeinanderfolgende Angriffe anzusetzen und sie dann vom Kampfsystem ausführen zu lassen.
  • Phänomenale künstliche Intelligenz! – Bereits in The Elder Scroll’s IV: Oblivion sorgte „Radiant AI“ für ein ungekanntes Mittendrin-Gefühl des Spielers. Die überarbeitete Version bietet noch feinere Gestik und Mimik und hebt die Intelligenz der computergesteuerten Charakter auf ein neues Level an.
  • Ein audiovisuelles Meisterwerk – Vom kargen Wasteland über gefahrenvolle Büroräume und U-Bahn-Tunnel bis hin zu furchteinflößenden Mutanten oder Insekten – atemberaubende Grafik und brachiale Sounduntermalung sorgen dafür, dass der Spieler seine Ausflüge in die Welt von Fallout nie mehr vergessen wird.

Einige Menschen haben überlebt und arbeiten nun eng zusammen.

Rating: (von etwa 60 Einschätzungen)

Listen-Preis: EUR 39,95

Preis: EUR 25,50

10 Bewertungen dieses Artikels - (bereitgestellt durch Amazon)

  1. Benny S. Says:

    Gelistet von einem Amazon-Kunden für Xbox 360 – Headset für Xbox Live
    Rating:
    Microsoft hat wohl gedacht, dass das Headset der 1. Generation nichts taugt und hat deswegen dieses herausgebracht. Allerdings haben sie zum Bau des neuen Modells wohl die Teile des alten benutzt.

    Zunächst einmal erwartet eine keine Überraschung. Das Headset kommt in der schon alt bekannten Selbstverstümmelungsverpackung. Heisst: beim Öffnen mit Schere/Messer ist man der Selbstverstümmelung oft näher als dem Öffnen der Verpackung. Hat man das Headset aus der Verpackung herausgeschnitten und kann sich darüber hinaus noch an der eigenen Unversehrtheit erfreuen, sieht man sofort die erste Neuerung.

    Früher wurde das Headset mittels eines breiten, dicken, grauen Steckers an den Controller angeschlossen. Dieser Stecker bot auch gleich noch die Möglichkeit der Lautstärkenregulierung bzw. der Microstummschaltung. Microsoft ist aber wohl ebenfalls dem Schönheitswahn verfallen und sagt: “dick sein is doof”. Also machte man aus dem großen Stecker einen winzig winzig klitzekleinen und verlagerte den Lautstärkeregler an das Kabel selbst. Somit ensteht schnell der Eindruck einer Freisprechanlage wie man sie von Mobiltelefonen für das legale Telefonieren beim gleichzeitigen Betreiben eines Fahrzeuges mit Verbrennungsmotor kennt.

    Ok, wie man damit aussieht ist ja nicht von Belang. Nachteil ist, zumindest bei meinem Gerät, der latente Hang zum Selbstabstöpseln. Dieser nun so schicke, dünne kleine Stecker möchte gerne ab und zu mal den Ausreißer spielen. Besonders aber stört mich eine Sache. Möchte man nun die Lautstärke regeln oder sein Micro auf Stumm schalten, muss man nun eine Hand vom Controller nehmen. Das mag jetzt auf den ersten Blick nicht schlimm sein. Aber wenn man mitten in einem Onlinerennen steckt und man einfach keine Lust mehr auf kleine plärrende Kinder hat, weil diese seit 20 Minuten ihren Unmut über dieses Spiel mit einer möglichst hohen Anzahl des “F”-Wortes Kund tun, dann kann es schon mal vorkommen dass man beim Rummfummeln am Regler mal die Konzentration verliert. Und wenn man sich dann in einer Kurve befindet…Nun ja. Das Geradeausfahren in einer Kurve führt eben zwangsläufig zum Verlassen der Straße.

    Als nächstes kommen wir zum Mikro. Das scheint kürzer geworden zu sein. Oder mein Kopf ist angeschwollen bzw. mein Mund ist nach vorne gewachsen, dass kann natürlich auch sein. Die Sprachqualität ist so gut, dass sich fast alle Menschen darüber gleich anhören. gleich schlecht. Ich habe beim ersten Gebrauch nicht mal meinen Bruder erkannt! Ja das alte war jetzt auch nicht gerade für seine top Sprachqualität bekannt aber zumindest hat sich schon mal nichts verschlechter.

    Der Lautsprecher ist absolut in Ordnung. Da kann ich nichts zum Kritisieren finden. Noch nicht.

    Vom Sitz her ist es auch in Ordnung. Selbst nach längerer Spielzeit fliesst immer noch genug Blut in den Kopf, so dass man keine Unterversorgung des Gehirns befürchten muss. Der Bügel lässt sich so weit verstellen, dass man auch bequem einen Helm darunter tragen könnte. Dafür bin ich sehr dankbar, da ich über einen nicht gerade zierlichen Kopf verfüge.

    Alles in allem ist das Microsoft Headset für die Xbox 360 ein ordentliches Produkt, dass zwar ein wenig zu teuer geraten ist, aber dennoch seinen Zweck erfüllt. Und zwar 12 Jährigen eine Plattform für die Benutzung von “F” und “S” Wörtern zu bieten, um der Welt zu zeigen, dass dies die einzigen Wörter sind, die sie überhaupt fehlerfrei beherrschen. Es macht nichts richtig schlecht aber eben auch nichts richtig gut. Meiner Meinung nach hat Microsoft mit dieder Generationen ein paar Verschlimmbesserungen eingeführt. Trotzdem möchte ich es nicht missen. Denn wo wäre der Spass, wenn alles perfekt wäre.

  2. "domini canes" Says:

    Gelistet von einem Amazon-Kunden für Xbox 360 – Headset für Xbox Live
    Rating:
    Auch wenn vielleicht nicht viele Xbox Spieler ein Hörproblem haben, so aber meinewenigkeit. Und während ich mit Freunden spielte, merkte ich das die Lautstärke absolut für die Katz ist. Auch das verstellen von der Lautstärke ist nicht wirklich möglich. So verliefen die meisten Gespräche so das ich jedes 2 te Wort von meinen Freunden erfragen oder raten musste. Was den Spielspaß doch sehr gedämpft hat. Ich bin sehr unzufrieden mit dem Produkt und würde mir wünschen das Microsoft den Sparhebel mal zurückzieht und ein Headset rausbringt, an dem man auch mal die Lautstärke nach oben drehen kann.

    Best wishes

  3. SPL Says:

    Gelistet von einem Amazon-Kunden für Xbox 360 – Headset für Xbox Live
    Rating:
    Wenn man sich erstmal ans Headset gewöhnt hat bietet es eine gute Qualität. Man kann es natürlich für Xbox Live verwenden jedoch auch problemlos am heimischen Computer benutzen. Dazu einfach das USB Gamepad einstecken und das Headset anschließen. Das Mirkro besitzt eine gute Qualität.

    Einzig die Qualität des einen Kopfhörers ist nicht überragend, sodass es fürs Musikhören gänzlich ungeeignet ist.

  4. A. Reinhard Says:

    Gelistet von einem Amazon-Kunden für Xbox 360 – Headset für Xbox Live
    Rating:
    also ich habe meine xbox jetzt seit 2 jahren ungefähr und da war dieses headset dabei. habe es dann vor kurzem aus versehen kaputt gemacht indem ich drauf getreten bin. hab mir dann noch eins bestellt weil ich soweit eigentlich zufrieden war und mir ein gutes 5.1 headset zu teuer war und ich sowas eigentlich auch nicht wirklich brauche. allerdings ist bei dem neuen headset nach nur 5 wochen das mikro (diesmal von alleine) kaputt gegangen. ich konnte also nur noch hören, und nichts mehr sagen. da das natürlich nicht reicht, muss ich mir jetzt schon wieder eins bestellen.

    qualität find ich eigentlich ganz gut für den preis, man versteht sich eigentlich so gut wie immer ohne probleme.

    also funktionell nicht schlecht, aber es kann passieren, dass es relativ schnell kaputt geht…

  5. Eriku Says:

    Gelistet von einem Amazon-Kunden für Xbox 360 – Headset für Xbox Live
    Rating:
    sollte man doch meinen, aber heute hat sich bereits mein drittes Headset dieses Models verabschiedet.

    Das ist schon ganz schön ärgerlich.

    Sämtliche Mängel die hier von anderen Leuten aufgeführt werden kann ich bestätigen.

    Es ist so leise das man oft niemanden versteht, selbst in eigener Sprache.

    Ich habe es praktisch ständig voll aufgedreht um die Leute halbwegs normal laut hören zu können.

    Hinzu kommt noch die Haltbarkeit.

    Ich verstehe nicht warum es so schwer ist ein Headset zu produzieren das mehr als ein halbes Jahr durchhält.

    Man könnte natürlich meinen, was stellt der mit seinen Sachen an das sie so schnell kaputt gehen, dem ist aber nicht so. Ich behandel meine Konsolensachen immer sehr pfleglich.

    Und in meinem Bekanntenkreis hat inzwischen auch schon jeder sein 2. oder 3. Headset weil die Dinger einfach nichts taugen.

    Mal abgesehen von den Xboxen selbst, da habe ich auch bereits das 3. Gerät wovon eines insgesamt 2 mal kaputt ging (beim ersten mal konnten sie es durch eine Reparatur lösen, oder auch nicht da sie es ja auch nicht mehr tut)

    Immerhin ist bei meinen 3 Controllern erst einer kaputt gegangen und das war selbstverschuldet.

  6. C.M. Says:

    Gelistet von einem Amazon-Kunden für Fallout 3
    Rating:
    Watch Video Here: http://www.amazon.de/review/R183ZW252XGWUA Nach meinem ersten Videoreview und dem tollen Feedback habe ich gleich nochmal eins gemacht: Ein kleiner Einblick in den Rollenspiel-Action-Hit Fallout, mein lieblingsgame im Moment.

  7. Sven Says:

    Gelistet von einem Amazon-Kunden für Fallout 3
    Rating:
    So, ich habe mir nun auch Fallout 3 besorgt und es gleich auf meiner Xbox 360 und einem großen Fernseher auf einer 1080 Auflösung gespielt. Es macht Spaß. Vor Allem der Einstieg war wirklich angenehm. Die Entwickler haben es geschafft, dass man nicht einfach in eine Welt geworfen wird sondern sich an die Umgebung gewöhnen darf. Wirklich angenehm!

    Fallout war schon immer sehr komplex. Vor Allem die Eigenschaften der eigenen Spielfigur waren ausgefallen und zahlreich. Somit kann man von Dieb bis Soldat und auch Wissenschaftler alles werden. Ob du nun ein Rohr reparieren kannst, eine Bombe entschärfst oder doch lieber alles über den Haufen schießt ist dir überlassen. Die Freiheit ist riesig.

    Auch visuell ist Fallout 3 ganz weit vorn. Einziges Problem neben den schönen Landschaften, den tollen Städten und der tollen Endzeit-Architektur ist, dass die Xbox 360 Version genau so schön aussehen könnte wie die PS3 oder PC Version. Dem ist aber nicht so. Zwar hat ein Patch bereits die Grafik ausbessern können, doch der Unterschied zur PS3 ist immer noch zu sehen und das ist wirklich schade. Texturen sind manchmal etwas unsauberer als bei der PlayStation 3 und auch die Glanzeffekte sind oftmals nicht anzutreffen.

    Die Synchronisation ist hervorragend. Wirklich tolle Gespräche, angenehme Antwortmöglichkeiten und auch Witz ist im Spiel. Es macht einfach Spaß Gespräche zu führen! Die Musikalische Untermalung ist ebenfalls gelungen und die Radiosender im Spiel finde ich persönlich witzig, doch hätte ein oder zwei weitere Musiktitel dem Spiel gut getan, da sich Lieder sehr oft wiederholen.

    Nun kommen wir neben den zahlreichen Möglichkeiten, die das Spiel bietet [Unter Anderem lassen sich eigene Waffen bauen, Gegenstände weiterentwickeln und Handel treiben], zu den eher unangenehmen Punkten. Ja, viele fallen mir da gar nicht ein. Doch habe ich Fallout nicht einen vollen Stern-Spaßfaktor gegeben. Aus einen ganz bestimmten und für mich auch wichtigen Grund. Das Spiel ist furchtbar geschnitten. Das Deutschland leider zu oft so etwas tut und Spiele dadurch leider langweilig und irgendwie nicht “fertig” wirken, lässt sich nicht verhindern.

    Doch möchte ich kurz etwas genauer werden. Nehmen wir das Beispiel was ich letztens im “Ödland” erlebte [Ödland ist im Spiel die Gegend außerhalb einer Stadt]. Ich fand ein Platz wo Körperteile in einem Netz aufbewahrt wurden und dies sah meiner Meinung nach schon ehr brutal aus. Auch findet man Körperteile an Ketten gehängt in Gebäuden um vermutlich Besucher abzuschrecken. Nun frage ich mich, wenn es solche Bilder gibt, warum jeder Schuss, der einen Gegner trifft, keine einzige Wunde zeigt. Normalerweise sollte man bei einer Spieleigenschaft, die besagt, dass man seinen Gegner hart besiegen darf oder kann, auch erwarten, dass das Spiel das umsetzt und auch bei einem Kopfschuss der Gegner nicht mehr wirklich vollkommen “ganz” auf dem Boden liegen bleibt. Kein Blut, die in der englischen Version beinhalteten Körperteile, welche durch Waffen abgeschnitten werden können, wurden vollkommen aus der deutschen Version entfernt. Schwach! liebes Deutschland, denn es geht dadurch etwas Spielspaß verloren und es gibt wesentlich brutalere Spiele als Fallout. Diese Beschneidung war nicht nötig, da es ein Widerspruch ist, dass Leichenteile überall herumliegen aber die eigenen Gegner selbst ohne Blut besiegt werden.

  8. T.S. Says:

    Gelistet von einem Amazon-Kunden für Fallout 3
    Rating:
    So, jetzt muss ich auch mal was schreiben…

    Eins möchte ich direkt zum Anfang betonen, ich habe so ziemlich alle Rollenspiele gespielt, die es für PC und Konsole gab. Angefangen von Baldurs Gate, über Gothic 1-3, Oblivion etc etc – habe also ein paar Vergleichmöglichkeiten ;-) Ich möchte zu den positiven Punkten des Spiels eigentlich gar nicht allzu viel sagen, denn meiner Meinung nach macht Fallout fast alles richtig.

    Und das wichtigste bei einem Rollenspiel, kann man in einer Rezension gar nicht wirklich in Worte fassen: Die Atmosphäre. Und die ist in Fallout wirklich gelungen. Klar, man muss sich schon mit dem Endzeitszenario anfreunden können, aber eben DAS finde ich sehr gelungen. Natürlich ist die Grafik etwas eintönig, aber ich kann nur (wie einige dies auch bereits getan haben) sagen, – was will man auch nach einen Atomkrieg erwarten ?! Ich finde, es gibt immer und überall etwas zu entdecken und die Spielwelt fesselt einen. – Ähnlich der Punkt, dass Feinde im Ödland eher Ausnahme als die Regel sein sollen: Was wollt ihr denn ? Wenn’s dort vor Feinden nur so wimmeln würde, wäre das Spiel viel zu schwer. Außerdem heisst es ja nicht umsonst Ödland ;) Dennoch gibt es einige negativ Punkte, die man mehr oder weniger stark für sich gewichten kann:

    - Betretbare Häuser sind eigentlich immer gleich aufgebaut … das stört ein wenig…

    - Leider gibt es in Fallout3 viel zu wenig zu finden. Man entdeckt zwar alle Nase lang auf der Karte neue, interessante Ruinen, Häuser, Fabriken etc. jedoch weiß man eigentlich schon vorher was dort drinnen abgeht: Jede Menge Gegner… wirklich SCHÄTZE, für die es sich lohnen würde das ganze auf sich zu nehmen, gibt es selten (aber es kommt vor). Klar findet man immer wieder nen paar Waffen oder auch jede Menge Munition (was schon viel wert ist) aber eben nie wirklich unique items mit denen man richtig was reißen kann

    - Die Ich finde die Hauptstory nicht so richtig fesselnd wie zB. in Oblivion oder gar in Final Fantasy. Sie ist relativ belanglos und meiner Meinung nach auch ein Bisschen kurz im Vergleich zu den Nebenmissionen.

    - Es gibt zwar Fraktionen (Bruderschaft, Enklave etc.) denen man sich aber nicht so richtig anschließen kann. Sie sind da, und entweder freundlich oder feindlich gesinnt. Hier fand ich Gothic um einiges besser aufgebaut, man konnte sich für eine Seite entscheiden und sich denen anschließen. Eine Art Zusammengehörigkeitsgefühl im Spiel selbst entsteht und man hat immer das Gefühl, nach einer schwierigen Mission, nach Hause” zu kommen. Das fehlt leider ein wenig in Fallout. Zwar bekommt man relativ schnell seine eigene Hütte (ACHTUNG SPOILER: nur wenn ihr die Atombombe entschärft) aber ein richtiges, virtuellen Heim” stellt diese nicht da. Auch mögen einen die Leute zwar, interagieren aber zu wenig mit dem Spieler und reagieren zu wenig auf Seine Taten (die bekommt man nur aus dem Radiosender zu hören – was sehr cool gemacht ist)

    - Galaxy News Radio ist wirklich cool aber: Warum muss ich mir nach 30 Stunden Spielzeit immer noch hin und wieder die gleiche News anhören, dass ich aus der Vault geflohen bin ?! Scheint aber eher ein Bug zu sein … aber ein ärgerlicher, da solche Fehler meiner Meinung nach die Atmosphäre ein wenig stören.

    - Die Animationen der Figuren im Spiel sind wirklich extrem hölzern. Alleine schon der eigene Laufstil ist lächerlich (vor allem aus der 3rd Person Ansicht mit Pistole in der Hand :D )

    - Man findet wirklich überall eine ganze Menge Schrott, den man nirgendwo verwenden kann … er füllt nur das Inventar :

    - … welches etwas größer hätte ausfallen können. Da man eigentlich immer bis an die Zähne bewaffnet herumläuft hat man einen Großteil des Maximal-Gepäcks eh immer mit dabei. Oftmals muss man sich zwischen Gegenständen entscheiden oder oft hin und her reisen um sie in seinem haus zu deponieren (falls man sie später noch mal braucht)

    - Ich hätte gerne mehrere richtige” Städte (wie Megatron) in denen man sich Häuser kaufen a la Fable2 zum Beispiel.

    - Charaktere mit denen man einmal gesprochen hat, erzählen eigentlich nie wieder im weiteren Spielverlauf etwas neues. Ein weiteres Gespräch kann man sich also sparen

    - Viele Dialogoptionen kann man sich gleich schenken, weil sie nichts beeinflussen. Es ist oftmals einfach nur bla bla” was weder Atmosphäre schafft noch zum weiteren Spielverlauf beiträgt.

    - Ab Level 20 ist Schluss ! Und das finde ich den härtesten Punkt. Gerade für Rollenspieler, die es durchaus genießen ihren Charakter bis ins unendliche / unbesiegbare aufzuleveln um sich dann so richtig auszutoben” wird dieser Punkt stören. Vorallem: L20 ist wirklich schnell erreicht. Wenn man Nebenquests immer dann erledigt, wenn sie anfallen, wird die Hälfte der Hauptstory bereits mit L20 bestreiten und nicht mehr aufsteigen… – Das ist wirklich schade !!!

    - Ein ähnlicher Punkt: Ist die Hauptstory bewältigt, endet das Spiel. Man kann nicht (wie bei Gothic, Fable2, Oblivion etc) noch weitere Nebenquests machen oder einfach noch ein Bisschen spielen. – Es ist dann definitiv zu ENDE ! L

    Wenn man sich nun alle diese negativ Punkte ansieht müsste man eigentlich meinen, dass es sich um ein schlechtes bzw. maximal durchschnittliches Spiel handelt. – Dem ist aber nicht so. Meiner Meinung nach gehört Fallout3 definitiv zu den besten Rollenspielen und auch zu den besten Spielen ever.

    Klar gibt es Kritikpunkte – aber welches Spiel hat die bitte nicht ?! Gibt es ein Spiel was perfekt ist ? Eher nein. Egal ob GTA IV, Oblivion, Final Fantasy, Gothic 1-3, Bioshock oder was auch immer: Sie erhalten alle extreme hohe Wertungen obwohl sie bei weitem nicht perfekt geraten sind. So verhält es sich auch mit Fallout3.

    Alle von mir genannten Kritikpunkte, werden durch ein fesselndes Spielerlebnis, eine riesige Welt mit vielen Möglichkeiten und einer einmaligen Kulisse & Atmosphäre wieder wett gemacht.

    Der einzige Punkt, der mich (wie o.g.) so richtig stört, ist die bis L20 beschränkte Charakterentwicklung und dass man das Spiel nach seinem Ende nicht mehr weiter spielen kann.

    Unterm Strich ist Fallout 3 für mich ein geniales Spiel, dass einen fast durchgehend motiviert und von dem man nur schlecht wegkommt.

    Meine Wertung : 91% / 9von10 / 5 Sterne oder wie man es auch immer ausdrücken möchte… ;-)

  9. Thomas Fuss Says:

    Gelistet von einem Amazon-Kunden für Fallout 3
    Rating:

    sind noch nicht viel in Fallout 3, dem neuesten Werk der Macher von Morrowind und Oblivion. Daß das Game aber nicht nur recht groß, sondern auch umfangreich ist lässt sich mit Sicherheit sagen.

    Obwohl geographisch kleiner als Morrowind und Oblivion bietet Fallout 3 dem Spieler noch immer genug Fläche um sich ab und an zu verlaufen und vor Allem um viel zu entdecken. Kleinstädte, Siedlungen, Lagerstätten und scheinbar verlassene Häuser liegen verstreut über das Ödland genannte Areal, das wir nach dem Verlassen des schützenden Bunkers Vault 101 zu erkunden haben. Alles, was wir sehen ist dabei auch begehbar.

    Verdörrte Gräser, nuklear verseuchte Flüsse, Highways die ihren Sinn verloren haben und aus Zivilisationsresten erbaute Städte lassen sich wahlweise aus der 1st oder 3rd Person Perspektive erkunden. Die Landschaften dazwischen erinnern dabei streckenweise mehr an das ältere Morrowind, als an Oblivion. Zu diesem Gefühl trägt auch der Soundtrack bei, der teils deutlich den Morrowindsoundtrack recycled. Das ist keinesfalls schlecht. Die ruhigen, harmonisch schönen Melodien passen gut zur Atmosphäre des gleißend hellen Sonnenlichts bei Tag, wie auch zum nächtlichen Sternenhimmel. Aber es bleibt dennoch deutlich der Morrowindsoundtrack.

    Auch grafisch schwankt Fallout 3 zwischen den beiden Vorgängern. Einige Bodentexturen scheinen älterer Machart zu sein, während mancher glänzende Asphalt und viele Baum- und Häuserstrukturen (nicht alle) aus jüngeren Entwicklertagen zu stammen scheinen. Insgesamt macht Fallout 3 aber einen grafisch guten bis sehr guten Eindruck.

    Was die Entwickler von Bethesda können, ist zweifelsohne verschachtelte Storys schreiben. Schon die ersten Aufträge der Geschichte um die Suche nach dem verschollenen Vater schicken uns von Pontius zu Pilatus und lassen uns immer tiefer in die Welt und die Geschichten ihrer Bewohner eintauchen. Die Gespräche mit den Menschen und Mutanten von Fallout 3 sind, obwohl deutlich kürzer als in den Vorgängerspielen, lebendig und fühlen sich echt an. Obwohl die Grafik der Charaktere nicht auf dem allerneuesten Stand ist und die Bewegungen teils hölzern aussehen, erwischt man sich dabei, dass man nicht nur spielt, sondern mitlebt.

    Fallout 3 ist ein Rollenspiel, das sowohl geographisch (U-Bahn Schächte, Höhlen…), als auch in puncto Erfahrungswerte und Charakterentwicklung in die Tiefe geht und eine Weile braucht bis es sich flüssig spielt. Belohnt wird man mit einem postnuklearen Abenteuer, das wohl sehr lange beschäftigt und einfach Spaß macht.

    P.S. Obwohl Brutaltät nicht ganz so vorrangig ist, wie in einigen Medien angekündigt, geht es doch stellenweise recht blutig zur Sache. Eine Einstufung ab 18 ist durchaus berechtigt.

  10. Cavalorn Says:

    Gelistet von einem Amazon-Kunden für Fallout 3
    Rating:
    Fallout 3

    Fallout 3 zu rezensieren ist wirklich schwer.

    Vor allem, wenn ich mir die arg unterschiedlichen Beurteilungen anderer ansehe, so kann ich die verstehen, die Fallout lieben und die, die nichts damit anfangen können. Denn zunächst konnte ich auch nichts damit anfangen.

    Man läuft zu Beginn nur in diesem kleinen Vault-Bunker umher. Die Umgebung wirkt karg, steril, kalt und lieblos. Da wollte ich eigentlich schon aufhören weiter zu spielen, aber der Drang das Ödland an der Oberfläche zu sehen hat mich weiterspielen lassen.

    Dann, wenn man nach einiger Zeit das Ödland betritt, denkt man sich wow, sieht klasse aus, weil man ein solches Setting noch nicht gesehen hat. Die Atmosphäre lässt sich am ehesten vergleichen mit den Klasse-Spielen Bioshock und Half-Life 2. Alles ist dreckig und kaputt, es ist eine beklemmende Stimmung.

    (Negativ:)

    Nur, das Setting alleine, das auch noch nach einiger Zeit ziemlich eintönig wird, lässt einen nicht weiterspielen. Rollenspiele spielt man wegen einer packenden Story und die ist in Fallout recht spärlich. Man steht zu Beginn in dieser großen Welt und weiß überhaupt nicht, was man machen soll. Wo bekomme ich Waffen her, wie komme ich an Geld, wofür sind diese ganzen Medikamente, u.s.w.??? Ich habe sämtliche Rollenspiele gespielt von Oblivion bis Gothik, von Fable bis Mass Effect und Knights of the Old Republic, aber noch nie bin ich so ziellos umhergeeiert wie hier.

    Die Waffen sind zu schwach, aber stärkere kann man sich nicht leisten. Wenn man Plunder zum Verkaufen gefunden hat, haben die Händler oft kaum Geld, um die Sachen zu kaufen, dann muss man von Händler zu Händler latschen, um seinen Krempel loszuwerden und an Kronkorken (die Währung) zu gelangen. Da die meisten Händler jedoch wandernde Händler sind und ständig den Aufenthaltsort wechseln ist das echt schwierig!

    Die Kämpfe sind oft Krämpfe, weil man so gut wie keine Munition hat und jede einzelne Kugel auf die Goldwaage legt. Oftmals habe ich einen alten Spielstand geladen und den selben Gegner noch mal bekämpft, um es mit weniger Munition hinzubekommen. Außerdem hat man etwas aus Oblivion übernommen, was ich wirklich hasse und total dämlich und überflüssig finde: Die Waffen nutzen nämlich sehr schnell ab. Ein paar Schüsse mit der Pumpgun und schon ist sie fast wieder schrottreif und der angerichtete Schaden tendiert gegen Null. Dann muss man die Waffen für horrendes Geld reparieren lassen oder dies selbst tun. Man kann eine Waffe oder Rüstung aber nur reparieren, wenn man die gleiche nochmal besitzt und diese als Ersatzteillager nutzt. Das heißt bei längeren Ausflügen in Dungeons sollte man die wichtigsten Waffen doppelt mitnehmen. Das geht aber auch nicht ohne weiteres, weil das Inventar begrenzt ist und der Held nur begrenzt Sachen mitschleppen kann. Man muss also ständig kalkulieren, was man mitnehmen kann, was man fallen lassen muss, was mehr Geld beim Händler erzielt, was weniger wiegt, etc.. Ich verbringe nahezu ein Drittel der Spielzeit nur in meinem Menü, das sich überdies durch eine fitzelig kleine Schrift auszeichnet, die ich ohne großen Flatscreen gar nicht lesen könnte!

    Die Gegenden im Spiel bieten so gut wie keine Möglichkeiten sich zu orientieren, weil alles recht ähnlich aussieht. Man kann auch nicht einfach über die Landkarte wandern wie man will, zumindest nicht im Stadtgebiet. Man muss sich die Welt wie ein Puzzle aus vielen kleinen Kartenteilen vorstellen. Viele dieser Kartenteile, die meist nur aus einem Straßenzug bestehen, sind nur über U-Bahn-Schächte miteinander verbunden, die immer sehr ähnlich aussehen. Wenn ich also vom Westen nach Osten die Stadt durchqueren möchte, kann ich nicht einfach durch die Stadt gehen, sondern man geht durch eine Straße, dann in einen U-Bahn-Schacht (Ladezeit), Straße (Ladezeit), U-Bahn-Schacht (Ladezeit), Straße (Ladezeit), U-Bahn-Schacht (Ladezeit) Blöd gemacht!

    Man weiß also oft nicht was man tun soll, wo man es tun soll und womit. Die ersten Stunden ziehen sich wie Kaugummi und irgendwie fragt man sich immer, wann das Spiel denn endlich mal Fahrt aufnimmt.

    (Positiv:)

    Aber wenn man sich erst mal durch die zähen Anfangsstunden gekämpft hat, fängt es langsam an, Spaß zu machen. Man hat genügend Kronkorken erlangt und ausreichend Munition am Gürtel. Die Kämpfe finde ich fantastisch und sind meines Erachtens der Grund, warum ich Fallout mag und Oblivion nicht, obwohl sie sich vom Spiel- und Inventaraufbau ähneln, wie ein Ei dem anderen. Man kann wie in einem Ego-Shooter einfach drauf los ballern oder aber das V.A.T.S.-Zielsystem nutzen, das Spielgeschehen anhalten und den Angriff programmieren und den Akteur ausführen lassen, was in der Regel mehr bringt und weniger Munition verbraucht.

    Die Gegner sehen alle schaurig schön aus und strahlen schon durch ihr Äußeres und ihre Akustik stete Gefahr aus. Es sind tatsächlich nur wenige unterschiedliche Gegner, aber die sind klasse und reichen mir persönlich.

    Manche Kulissen sehen schlichtweg fantastisch aus, vor allem in der Dämmerung oder dem Sonnenaufgang. Man muss sich auf das Szenario einlassen, um es zu mögen! Es gibt kein prasselndes Kaminfeuer wie in Oblivion oder bunte Wälder. Alles ist grau in grau, die Charaktere sind fast durchgehend unsympathisch. Endzeitstimmung pur. Es gibt nahezu keine Orte an denen man sich behaglich fühlt. Ständig lauert Gefahr. Ich kann gut verstehen, wenn Leute sagen, dass ist nichts für mich, aber ich persönlich finde die Atmosphäre klasse!

    Fazit:

    Trotz der vielen Negativpunkte ist Fallout 3 dank des ungewöhnlichen Settings, der tollen Atmosphäre und der genialen Gegner samt gelungenen Kampfsystem für mich das bislang beste Rollenspiel für die Xbox360 vor Mass Effect und Oblivion!

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